Cruachan


 

Originelle Bands gab es ja in den letzten Jahren nicht mehr gerade wie Sand am Meer - zu viele Bands konzentrierten sich lediglich auf schon dagewesenes und althergebrachtes. Umso erfreulicher war es dann, als 1995 das Album "Tuatha Na Gael" der Iren CRUACHAN auf den Markt kam, welches gekonnt Black Metal-Elemente mit irisch-keltischer Folklore vermischte und dadurch einen h÷chst eigenst ndigen Stil kreierte. Leider war es dann aus businesstechnischen Gr nden einige Jahre sehr ruhig um die Iren. Aber nachdem sich Hammerheart Records der Band angenommen hatten, gab's in Form von "The Middle Kingdom" endlich Nachschlag. Zwar haben sich CRUACHAN von den härteren Elementen etwas gel÷st, aber die irischen Parts sind nach wie vor wichtiger Bestandteil im Sound von CRUACHAN. Bandleader und Multi-Instrumentalist Keith Fay stand mir Rede um Antwort, um einige News in Erfahrung zu bringen.

 

Fangen wir zunächst mal bei der Bandgeschichte an: 1994 habt Ihr Euer 1. Demo „Celtica“ veröffentlicht. Wie seht Ihr das: waren CRUACHAN die ersten, die keltische Folklore mit harten Klängen verbunden haben? Gibt es im Zeitalter der Wiederveröffentlichungen alter Demos auch eine Chance, das „Celtica“-Demo in digitaler Form zu hören?

 

Haha, es ist großartig, daß sich noch jemand an „Celtica“, unsere erste Studioerfahrung, erinnert. Ja, Du hast vollkommen recht, wir waren die erste Band, die keltischen Folk mit Black Metal kombiniert hat, obwohl SKYCLAD auf jeden Fall vor uns zugange waren. Eine Wiederveröffentlichung von „Celtica“ ist sicherlich möglich, da wir jetzt mit einem Label zusammenarbeiten, das auch die entsprechenden Mittel dazu hat, aber definitiv geplant ist noch nichts. Ein Track von „Celtica“ wird auf jeden Fall auf unserem nächsten Album vertreten sein, aber welcher???

 

Ich habe gelesen, daß Ihr Euer Debüt-Album „Tuatha Na Gael“ in nur 5 Tagen aufgenommen und in 1 Tag abgemischt habt. Sicher ist der Sound mehr als bescheiden, aber bei dieser kurzen Zeit auch kein Wunder. Was denkst Du heute über Eure 1. Scheibe?

 

Tatsächlich wurde es sogar nur in 5 Nächten aufgenommen, und um ehrlich zu sein: wir waren sehr naiv, was die Sache mit den Studioaufnahmen anging, was man sehr leicht hören kann, wenn man „Tuatha Na Gael“ mit „The Middle Kingdom“ vergleicht. Es gibt mit Sicherheit einige großartige Sachen auf diesem Album, aber insgesamt gesehen regt es mich doch ziemlich auf, wenn ich es höre, da die Songs wesentlich mehr verdient hätten, als sie letztendlich bekamen. Die Produktion ist sehr mies, und es sind auch einige offensichtliche Fehler zu hören, die wir eigentlich noch ausmerzen wollten, aber so klingt es jetzt einfach nur dilettantisch. Einer der neuen Tracks - nämlich „Cattle raid of Cooley“ - ist im Prinzip eine überarbeitete Version von „Tain bo cuailgne“ vom „Tuatha...“-Album. Wir fühlten einfach, daß wir den Track hätten besser machen können, deshalb haben wir den kompletten mittleren Teil überarbeitet. Wir beabsichtigen übrigens, die meisten Songs von „Tuatha...“ neu aufzunehmen und als Bonustracks auf unseren zukünftigen Alben zu veröffentlichen.

 

Ich denke mal, daß die Kooperation mit Nazguls Eyrie Productions, bei denen ja Euer Debüt erschienen ist, nicht gerade die beste war, richtig? Würdest Du es im nachhinein als Fehler bezeichnen, bei ihnen unterschrieben zu haben?

 

Nein, ein Fehler war es nicht, bei Nazguls Eyrie Productions zu unterschreiben, denn obwohl sie keine Promotion gemacht hatten und in Sachen Vertrieb sehr eingeschränkt waren, konnten wir viele Exemplare vom Debüt absetzen, das darüber hinaus noch so etwas wie einen Kultstatus erreichte. Leider hat uns Hartmuth, der Label-Betreiber, komplett übers Ohr gehauen, denn wir sahen von den Einnahmen, die uns eigentlich zugestanden hätten, absolut gar nichts. Wir können nicht verstehen, warum er das getan hat, da wir früher wirklich sehr gute Freunde waren...man lebt und lernt!

 

Ihr habt 1997 ein Promo-Tape herausgebracht, das lediglich an Plattenfirmen verschickt wurde. Daraufhin hatten Century Media Interesse an CRUACHAN bekundet, aus der Zusammenarbeit wurde jedoch nichts, da die Band anscheinend nicht genügend Freiheit gehabt hätte. Was genau war denn vorgefallen?

 

Sobald das Promo-Tape draußen war, wurden wir von Century Media angesprochen, weshalb wir auch keinem anderem Label geantwortet haben, obwohl ich mich gar nicht mehr erinnere, wer genau alles Interesse an uns hatte. Century Media ist ein ziemlich seltsamer Haufen, obwohl es sehr angenehm ist, mit ihnen von Angesicht zu Angesicht zu reden. Der 24-seitige Vertrag, den sie uns anboten, war es nicht mal Wert, den Arsch damit abzuwischen, es war echt eine Schande. Wir waren jedoch kurz davor zu unterschreiben, aber glücklicherweise nahmen wir uns zu dieser Zeit einen Manager, der rechtlichen Beistand hinzuzog, um den Vertrag zu durchleuchten. Und siehe da, er enthielt lächerliche Bestimmungen, die uns an Century Media gebunden hätten, sogar nachdem wir das Label schon verlassen hätten. Die komplette Musik, die ich zum damaligen Zeitpunkt oder in Zukunft geschrieben hätte, würde technisch gesehen ihnen gehören. Sie hätten die Befugnis gehabt, alles, was der Trend zur damaligen Zeit verlangt hätte, in unsere Musik einzubauen. So hätten sie zum Beispiel, nachdem wir ein Album aufgenommen und ihnen die Master-Tapes geschickt hätten, diese mit jeder Menge Techno-Musik unterlegen können, wenn dies gerade „in“ gewesen wäre.

 

Bist Du der Meinung, daß alle Labels mit derartigen Methoden arbeiten?

 

Nun, manche Labels sind in Ordnung, andere nicht. Glücklicherweise sind wir jetzt bei einer Plattenfirma, die großen Respekt vor uns und unserer Arbeit hat.

 

Doch kommen wir endlich zu Eurem neuen Werk „The Middle Kingdom“. Was gibt’s zu Eurem zweiten Full-Length-Album zu sagen? Ihr habt offensichtlich Eure Black- und Death-Metal-Roots hinter Euch gelassen, die ja auf Euren ersten Veröffentlichungen einen nicht gerade kleinen Teil eingenommen haben. Glaubt Ihr nicht, daß Ihr eventuell alte Fans verlieren werdet?

 

Nun, seit dem Debüt sind 5 Jahre vergangen, weshalb wir zunächst einmal sehr froh sind, daß „The Middle Kingdom“ endlich draußen ist. Zum zweiten muß man die 5-jährige Pause zwischen den beiden Scheiben bedenken, denn in 5 Jahren kann eine Menge passieren. Wenn wir jedes Jahr ein Album veröffentlicht hätten, wäre den Leuten diese Kurskorrektur gar nicht großartig aufgefallen. Wir selbst sind sehr zufrieden mit dem Longplayer, wir hätten zwar sicherlich einige Dinge besser machen können, aber scheiß drauf, die Sache ist beendet und das war’s. Du kannst nicht alle zufriedenstellen, zumal wir die Musik auch in erster Linie für uns selbst schreiben. Wenn andere die Musik mögen, ist das cool, wenn nicht...es ist deren Entscheidung.

 

Ihr habt inzwischen eine permanente Sängerin im Line-Up, im Gegensatz zu früher, wo größtenteils der männliche Kreisch-Gesang eingesetzt wurde. Wie kam das?

 

Was die Vocals angeht, so mag ich sie viel lieber als den früheren Gesang, da sie einfach viel besser zu unserem neuen Material passen. Wir haben absichtlich nach einer „normalen“ Sängerin gesucht, nicht diesen typischen Operngesang, der im Metal-Bereich derzeit immer verwendet wird. Wir wollten uns eher dem bodenständigen Folk-Gesang hinwenden.

 

Nach wie vor behandelt Ihr in Euren Lyrics hauptsächlich die Kelten und Druiden. Wovon handeln denn die neuen Songs im einzelnen?

 

„Celtica“: handelt darüber, was die Zukunft für die Menschheit bringen wird

„The Fianna“: ein kurzes Gedicht über diese Gruppe von Kriegern aus Irland

„A Druids Passing“: über die letzten Momente im Leben eines Druiden

„Is Fuair an Chroi“: Das ist ein Song, den wir schon seit Jahren in unserem Repertoire haben. Es ist eine Art keltisches Liebeslied.

„The Middle Kingdom“: eine Geschichte über Feen und Elfen

„Oro se do bheatha abhaile“: Das ist ein sehr rebellischer Song, mehr als alles andere, und die Menschen singen ihn auch heute noch in den Pubs. Davon wurden schon einige Versionen - vor allem von Balladen-Bands - gemacht, obwohl ich den Song noch nie mit einer E-Gitarre gehört habe.

„Unstabled“: handelt von Pferden

 

Wer ist eigentlich für das großartige Coverartwork von Eurem neuen Album verantwortlich?

 

Der Künstler ist mein Bruder, John, der auch gleichzeitig Flöte bei uns spielt. Er hat auch schon unser letztes Cover sowie das Artwork des ersten PRIMORDIAL-Albums gemalt. Da mein Bruder Mitglied bei CRUACHAN ist, weiß er genau, was wir alle wollen, es paßt hundertprozentig zum Song „The Middle Kingdom“.

 

Wie denkst Du über die folgende Beschreibung Eurer Plattenfirma: „CRUACHAN könnten interessant sein für Fans von ENYA und CLANNAD, aber auch von METALLICA und THE GATHERING“? Gibt es Einwände?

 

Nicht wirklich, dies sind alles großartige Acts, aber wie alle anderen Bands hasse ich Vergleiche, und ich stimme der Plattenfirma zu, wenn sie später bestätigen: „allein auf ihrem Gebiet“. Man muß eben verstehen, daß die Labels alles in ihrer Macht stehende tun, um eine Band bekannter zu machen bzw. entsprechend zu verkaufen, und ich respektiere das. Sie würden nie etwas tun, um uns zu kränken, und wenn sie es täten, wäre es nicht beabsichtigt.

 

Ihr benutzt jede Menge Original-Instrumente wie Flöten, Mandolinen oder den großartigen irischen Dudelsack. Wann habt Ihr angefangen, diese zu erlernen? Ist es generell schwer, diese Art Instrumente zu lernen?

 

Mein Bruder und ich fingen vor ungefähr 10 Jahren an, diese Instrumente zu spielen. Wir hatten schon immer Folk-Musik gehört, und es war seit jeher ein Verlangen von uns, diese auch kompetent selbst zu spielen. Alle Instrumente sind zunächst schwer zu erlernen, aber wie das Sprichwort sagt: „Übung macht den Meister!“.

 

Harfen benützt Ihr meines Wissens nach nicht. Werdet Ihr diese eventuell in Zukunft einsetzen, da sie ja eines der ursprünglichsten der keltischen Instrumente ist?

 

Ja, die Harfe hat wirklich einen brillanten Klang, aber wir benützen im Moment nur das Keyboard, um diesen Sound zu reproduzieren. Im Moment kann leider niemand von uns die Harfe spielen, aber ich arbeite daran.

 

Da wir gerade über Original-Instrumente reden: ich persönlich finde, daß einige alte keltische Lieder und Melodien mit zur schönsten Musik gehören, die jemals gespielt wurde: so melancholisch, verträumt, nicht von dieser Welt! Was glaubst Du ist dieses spezielle Etwas, das die Kelten veranlaßte, derart wundervolle Melodien zu verfassen?

 

Wer weiß! Ich lese eine Menge Märchen und Legenden über Feen und die Mythologie im allgemeinen, und es wird gesagt, daß mystische Kreaturen verantwortlich sind für diese wundervolle Musik. Viele kennen diese Geschichten, wonach Menschen durch die Klänge von märchenhafter Musik in die jenseitige Welt gelockt wurden...

 

Baut Ihr eigentlich des öfteren alte traditionelle Melodien in Eure Songs ein?

 

Ja, wir verwenden traditionelle Klänge. Auf unserem ersten Album z. B. war es „Brian Boru’s March“, eine sehr alte Melodie, die angeblich schon bei der Schlacht von Clontarf 1014 A.D. gespielt wurde.

 

Um den berühmten Druiden Merlin, König Arthur usw. gibt es jede Menge Legenden, Geschichten, Bücher und Filme. Glaubst Du, daß diese wirklich einmal gelebt haben?

 

Es gibt im Moment eine Theorie, nach der alle diese Figuren in der einen oder anderen Form vor vielen Jahrhunderten wirklich gelebt haben. König Arthur war angeblich eine Art keltischer Häuptling oder etwas derartiges...

 

Wie sieht es mit Deinen Lieblingsfilmen oder -büchern aus?

 

Mein Lieblingsfilm aus dieser Thematik ist „Excalibur“.

 

Ein äußerst wichtiger Punkt in der keltischen Weltanschauung ist die Harmonie zwischen Mensch und Natur: er lebt mit der Natur, und nicht gegen sie. Was ist während der letzten Jahrhunderte schiefgegangen, daß dieses eigentlich elementare Grundgefühl fast komplett abhanden gegangen ist?

 

Die Menschheit ist egoistisch geworden, so simpel dies auch klingen mag, aber es ist so. Die Gier nach Macht wird es sein, die diesen Planeten zerstören wird, sofern wir nichts daran ändern. Unser Song „Celtica“ erzählt eine solche Geschichte, die Leute sollten diesen Text lesen und sich Gedanken darüber machen.

 

Gibt es eigentlich immer noch eine Art keltische Spiritualität in Irland, d. h. Menschen, die noch an die alten Traditionen und Mythologien glauben? Nehmt Ihr selbst auch an alten keltischen Zeremonien und Bräuchen wie Beltane oder den Sonnwendfeiern teil?

 

Ja, es gibt tatsächlich noch ein sehr großes Gespür für die keltische Sprititualität in Irland, es ist zwar sehr schwer zu beschreiben, aber Du kannst mir glauben: es gibt dieses Feeling wirklich. Ich will wirklich niemanden vor den Kopf stoßen, aber wir möchten unseren religiösen Glauben gerne etwas separat von unserer Musik halten. Es wird im allgemeinen einfach zu viel Wert auf die Religion gelegt, erst danach kommt die Musik, und davon möchten wir nicht Teil sein. Aber keine Angst, bei uns ist niemand Mitglied in einer organisierten Religion: Satanismus, Christentum - nein, danke!

 

Pflanzen, und vor allem Bäume, nehmen in der keltischen Mythologie einen hohen Stellenwert ein. Warum denkst Du, daß sie so heilig waren für die Kelten?

 

Bäume, und Pflanzen im allgemeinen, sind unsere Lebensquelle. Sie geben uns den Sauerstoff, den wir zum Atmen benötigen, und sollten deshalb auch respektiert werden. Die damaligen Menschen wußten zwar nur wenig über Sauerstoff, die Atmung usw., aber sie verehrten die Natur, da sie tief im Inneren wußten, daß sie die Menschen am Leben erhält.

 

Bitte kommentiere kurz die nachfolgenden Themen:

 

J.R.R. Tolkien:   Ein absolutes Genie!

CRUACHAN-Live-Gigs:   sehr langweilig!

Esoterik-Boom:   Cool!

Hammerheart Records:   Bis jetzt das beste Label

die Bedeutung der 4 Elemente für Dich persönlich:   Die Elemente sind das Herz der Natur, das Wichtigste überhaupt

Vinyl:   Do not eat it...haha!  

Da wir gerade bei Stichworten sind: was gibt’s zu den folgenden Bands / Komponisten zu sagen?

ENYA:   Sie hätte CLANNAD nicht verlassen dürfen!

SLAYER:   Eine meiner Fave-Bands vor 10 Jahren, jedoch mag ich die neuen Sachen nicht mehr - klingt zu sehr nach KORN oder derartigen Bands.

THE DUBLINERS:   Aaah, yes, Luke Kelly R.I.P.

DEICIDE:   Deeeaaadddd bbyyyyy Daaaawwwwwnnnn!

PRIMORDIAL:   Heil unseren keltischen Brüdern, eine wirklich exzellente und originelle Band!

DARKTHRONE:   War eine meiner Lieblingsbands vor 5 Jahren; es scheint so, als ob sie mit jedem Album schlechtere Musiker werden würden.

 

Was gibt’s im Lager von CRUACHAN für Zukunftspläne? Und wie steht’s mit einem neuen Album (ich hoffe nicht, daß es wieder 5 Jahre dauert!)?

 

Wir werden jetzt für eine lange Zeit präsent sein. Außerdem wollen wir, daß uns mehr Menschen eine Chance geben, die ansonsten nur Folk-Musik hören. Wir könnten ihnen so vielleicht den Metal näherbringen, von dem sie vielleicht vorher noch nie etwas gehört haben. Wir werden mit den Aufnahmen zum neuen Album im Dezember beginnen. Doppelt so viel Zeit bedeutet doppelt so gut!

 

Wie Du siehst, haben wir das Ende des Interviews erreicht. Irgendwelche letzten Worte?

 

Hail to all our fans everywhere! Respektiert die Erde!

 

Joe

 

Bandpage:      

 

Line-Up:           Karen Gilligan                  Vocals, Percussion

                        Keith Fay                         Vocals, Guitars, Keyboard, Mandolin, Bouzouki, Bodhran, Spoons

                        John O Fathaigh               Irish Flutes, Tin Whistle, Uillean Pipes, Low Whistle

                        John Clohessy                  Bass

                        Joseph Farrell                   Drums, Percussion

 

Diskographie:    1994 „Celtica“-Demotape

                         1995 „Tuatha Na Gael“-CD  (Nazguls Eyrie Productions)

                         1997 „Promo-Tape“ (recorded for Labels only)

                         2000 „The Middlge Kingdom“-CD  (Hammerheart Records)


 

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