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CIRCLE OF SILENCE (Juni 2011) |
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Dass auch in unserem Lande geile Metalacts zugegen sind ist kein Geheimnis. Warum immer nach Übersee oder Skandinavien schielen, wenn das Gute direkt vor der Haustüre liegt? CIRCLE OF SILENCE sind so ein Beispiel, welche mit ihrem dritten Album bei Massacre Records landen konnten. Dieses „The Blackened Halo“ betitelte Wunderwerk kann locker mit der internationalen Konkurrenz mithalten und ist ein echtes Brett geworden. Darüber unterhielt sich Ralf mit Björn, dem Bassisten.
Hi
Björn, kannst Du Dich & CIRCLE OF SILENCE kurz vorstellen?
Hi Ralf, CIRCLE OF SILENCE besteht aus den fünf Mitgliedern Nick, Chris, Tobias, Pit und mir. Da wir alle teilweise sehr unterschiedliche Musik hören, ist der musikalische Einfluss auch sehr weit gestreut. Da ist alles dabei, von Hardcore über Power / Thrash Metal bis zu Death Metal. Das ist, denke ich auch einer der Gründe warum COS nicht ganz nach klassischem Power Metal klingen und das ist auch ziemlich gut so.
Euer drittes Album „The Blackened Halo“ ist ein echter Knaller geworden. Wie waren die Reaktionen darauf bisher?
Danke für das Kompliment. Die bisherigen Reaktionen auf das Album sind durchweg positiv. In manchen Reviews wurde das Album richtig abgefeiert. Als Newcomer hofft man natürlich auf ein paar positive Reaktionen und ich denke, für unser erstes Album können wir da ganz zufrieden sein. Neben den Presse-Reaktionen haben wir auch schon Feedback von Fans aus der ganzen Welt erhalten, die uns mit diesem Album entdeckt haben und begeistert sind.
Es ist auch euer erstes Album bei einem Label, richtig? Wie kam es zum Deal mit Massacre und was kannst Du mir über die Vorgängeralben sagen?
Ja das stimmt, „The Blackened Halo“ ist unser Label-Debut. Die Zusammenarbeit mit Massacre kam im Prinzip über eine ganz normale Bewerbung zustande. Auf unsere Bewerbung hin, wollten sie das ganze Album hören und nach einiger Zeit kam dann die Zusage. Wir haben uns natürlich riesig gefreut, dass wir die Chance bekommen haben unser Album auf einem Label wie Massacre zu veröffentlichen. Die ersten beiden CDs „Your Own Story“ (2006) und „The Supremacy Of Time“ (2008) wurden komplett in Eigenregie veröffentlicht. „The Blackened Halo“ stellt, wie ich finde, die konsequente Weiterentwicklung der letzten beiden Alben dar. Die Vorgängeralben waren in ihrer Gesamtheit einen größeren Old School Touch.
Die Produktion knallt sehr geil, wie war die Arbeit im Studio?
Was hältst Du von Bands, die versuchen produktionstechnisch wie in den Achtzigern zu klingen?
Die Arbeit im Studio hat großen Spaß gemacht. Wir haben bei Vagelis Maranis in Backnag aufgenommen. Die Arbeitsatmosphäre war sehr professionell und hat uns als Band definitiv weiter gebracht. Vagelis hat produktionstechnisch wirklich einen geilen Job gemacht, der Sound ist eine Wucht geworden. Da viele Leute auf den 80er Sound abfahren, ist es denke ich kein Problem, wenn einige Bands versuchen diesen Sound zu imitieren. Ich persönlich kann damit aber nichts anfangen. Heutzutage besteht die Möglichkeit einen fetten Sound zu kreieren ohne gleich künstlich oder überproduziert zu klingen, warum sollte man das nicht nutzen.
Was macht mehr Spaß, die Arbeit im Studio oder livehaftig auf der Bühne zu stehen?
Ich denke beides hat seinen Reiz. Live zu spielen macht natürlich unheimlich Spaß, da man dabei direkt mit den Fans in Kontakt kommt und man immer neue Leute kennen lernt. Beim Songwriting bzw. im Studio kommt ist ja dann eher der kreative Prozess gefragt, was ebenfalls sehr interessant ist. Einen Song zu begleiten wie er von der ersten Idee an bis zum fertigen Lied entsteht und aufgenommen wird ist schon ein tolles Gefühl.
Tourt ihr viel? Wie sieht es gigtechnisch aus – ihr wollt ja sicher das aktuelle Werk entsprechend promoten?
Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten häufig Gigs zu spielen. Da wir alle geregelten Berufen nachgehen ist dies allerdings nicht immer ganz so einfach. Wir sind allerdings immer auf der Suche nach Gigs um das aktuelle Album zu promoten.
Wohin wendet man sich, wenn man euch buchen möchte?
Da wir derzeit noch
keine Booking-Agentur haben, gehen alle Bookinganfragen bitte an folgende Mail:
bjoern@circle-of-silence.de
Ich habe oft das Problem das einheimische Acts oft belächelt werden, während Bands aus Skandinavien oder Amiland abgefeiert werden. Bereits einmal Erfahrungen in dieser Richtung gesammelt?
Derartige Erfahrungen sind uns bisher zum Glück erspart geblieben. Bands aus Übersee oder Skandinavien haben den Vorteil, dass sie weit weg sind, dass macht sie meiner Meinung nach interessanter für die Leute. Das Fremde ist ja doch meistens interessanter als das was man kennt.
Wie schaut es metaltechnisch im Heilbronner Raum aus?
Bei Konzerten im Raum Heilbronn ist die Stimmung immer fantastisch, da können wir uns nicht beklagen. Zudem gibt es einige sehr gute Bands die bei uns aktiv sind, dass macht es für die Zuschauer auch attraktiv auf Konzerte zu kommen.
Wie und wann wurdest Du mit dem Metal-Virus infiziert und was war dein erstes Album, das Du gekauft hast?
Infiziert wurde ich damals von Tobias in der Schule, das muss so ca. im Jahr 2000 – 2001 gewesen sein. Die erste Platte war dann „Brave New World“ von IRON MAIDEN.
Was liegt nun an bei Euch?
Wir versuchen möglichst viele Gigs zu spielen um das Album zu promoten und werden dann auch wieder den Fokus auf neue Songs legen.
Interview: Ralf
Bilder von den verschiedenen Webseiten der Band
Line-Up:

Von links nach rechts:
Björn Böhm: Bass
Peter "Pit" Suppinger: Schlagzeug
Nick Keim: Gesang
Tobias Pfahl: Gitarre
Christian Sommerfeld: Gitarre
Webseiten:
Discography:
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2011 - Album |
2008 - Album |
2006 - Album |
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