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CATARACT (Juni 2003) |
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Wenn
es darum geht, die Vorzüge von Hardcore, Thrash und Melodic Death zu
kombinieren, dann fallen einem in den letzten Monaten zwangsläufig die Namen
HEAVEN SHALL BURN, CALIBAN, STAMPIN´ GROUND und eben CATARACT ein. Die Schweizer
Dampframme, die ehemals unter dem Namen MINE firmierte und schon einige Platten
am Start hatte, veröffentlichte vor wenigen Monaten mit ’Great Days Of
Vengeance’ eines DER Highlights der „New Wave Of Metal Core“. Dies ist natürlich
längst Grund genug, um mit Drummer Ricky Kontakt aufzunehmen, um etwas mehr über
CATARACT zu erfahren…
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Zunächst einmal würde mich eure konkrete History interessieren. Auf eurer Homepage habt ihr da ja nix verraten und ich denke allzu viele Leute außerhalb der Szene kennen euch ja nun auch noch nicht. Also raus mit den ganzen Stories und Infos!!!
Gestartet
haben Simon und ich um 1990 rum, als wir einige erste Bands zusammen hatten –
ich will die ganzen Namen nun gar nicht durchkauen. Schlußendlich hatten wir
Mine beisammen und mit denen auch
nen beachtlichen Status. Irgendwann war das leider zu Ende und wir machten ein
Old School Projekt namens Damage I.D.;
da haben wir aber nicht diesen 08/15 Posi-Youth`88-Schrammel-Old-School-Sound
gemacht, sondern an breakdown und
den cro-mags orientierten Stoff.
In dieser Zeit lernten wir Gregor kennen, der mit seiner Band
Cease nicht ganz zufrieden war
(die machten langsamen New School Hardcore), und beschlossen, zusammen eine Band
mit schneller, harter, metallischer Musik zu starten – CATARACT war geboren. Die
Band nahm rasch Form an und bald schon haben wir alle anderen Aktivitäten
abgestellt und konzentrierten uns nur noch auf CATARACT. Mehr gibt’s eigentlich
nicht zu erzählen, außer daß wir ein Demo, zwei 7"EPs, eine MCD und zwei Alben
gemacht und mittlerweile ganz Europa abgefahren und auch mal nen Abstecher nach
Amiland geschafft haben. Nun spielen wir Shows bis man uns einknastet und
nächstes Jahr machen wir uns dann Sorgen um die neue Scheibe...
Ihr
habt, wie du erwähnt hast schon einige 7"-Singles herausgebracht, ehe ihr euer
erstes Album ’Golem’ in Angriff genommen habt. Dies ist ja scheinbar fast schon
verpflichtend für eine HC-Band. Wieso ist dies in der Punk/HC-Szene so anders
als im Metal-Untergrund, wo die meisten Bands entweder Demo-Tapes (früher) oder
dann eben selbstproduzierte CDs herausbringen?
Im Hardcore existiert da ein ganz anderes
Denken. Früher waren 7"-EPs die kostengünstigste Möglichkeit sowohl für eine
Band, als auch für ein aufstrebendes Label bekannt zu werden. Im Unterschied zu
den Tapes, die wenig Raum für Gestaltung und Beschriftung lassen, hatte man da
auch viele Möglichkeiten, Texte, Gedanken und Kunst beizulegen. Eine weitere,
nicht zu vergessende Nebenerscheinung waren die Sammler, die sich schon bald um
die besten Releases rissen. Mittlerweile sind Schism-, Victory- oder
Revelation-Originale unbezahlbar...
Übrigens
war es im Death/Black Metal Underground vor zehn, fünfzehn Jahren ja auch nicht
anders; ich denke da an die kultigen Labels wie z.B. Seraphic Decay, Thrash,
Spikefarm und wie sie alle hießen.
Ich habe euch in meinem Review zum aktuellen Meister-Geschoß ’Great Days Of Vengeance’ als Mischung aus SLAYER, MADBALL, MERAUDER und BOLT THROWER bezeichnet. Wie falsch liege ich da und erzähl doch mal welche Einflüsse wirklich für euren Sound verantwortlich sind?
Damit liegst du eigentlich ganz gut – ich kann dazu nur sagen, dass uns diese Vergleiche schmeicheln. Alle genannten Bands gehören zu unseren Faves, aber es liegt uns fern, irgendeine dieser Bands kopieren zu wollen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Der Einfluss, der unseren Sound definiert ist vielmehr in der Mischung der Musik zu suchen, die wir uns anhören.
Wie groß seht ihr selbst den Unterschied von
’Great Days…’ zur vorangegangenen ’Martyr´s Melodies’-EP? I
ch
würde auf jeden Fall sagen, dass die Songs noch besser geworden sind, aber sonst
hat sich nicht viel getan!
Ich muss Dir widersprechen - es haben sich einige essentielle Sachen getan. Zum Beispiel habe ich bei den Drums eine kleine, aber wesentliche Rhythmusänderung vorgenommen. Anstelle der versetzten, "gehoppelt" gespielten Hardcore-Kickdrum während der schnellen Passagen stampfen wir es nun straight durch, das bewirkt schon bei vielen den Eindruck, das es "metallischer“ klingt. Greg und Simon haben ebenfalls am Gitarrespiel gefeilt, dies in Worte zu packen fällt mir als nicht-Gitarrist allerdings schwer... als Beispiel soll hier "Devon" dienen: Du würdest den Song nicht mehr wieder erkennen, wenn du die ursprüngliche Version gehört hättest. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Veränderung von ’Golem’ zu ’Martha’s Melonen’ (der Scherzkeks meint natürlich ’Martyr´s Melodies’ – Hage) und von dieser zu ’Great Days Of Vengeance’ in etwa gleich sind.
Ihr habt beim neuen Album reichlich Gäste am Start, von denen ich besonders die beiden ANCIENT-Recken als eher ungewöhnlich bezeichnen würde. Wie seid ihr auf die Idee gekommen Aphazel und Jesus Christ! heranzuziehen, wie ist da der Kontakt zustande gekommen und wie finden die beiden eure Mucke?
Dies
hat sich mehr oder weniger durch Zufall ergeben. Wir haben die
Ancient-Leute während der
Aufnahmen zu ’Martyr’s Melodies’ im Studio kennen gelernt, da Allessandro (unser
Mixmaster) ebenfalls Ancient
produziert hat. Einer der Ancient-Gitarristen
hing auch ein paar mal im Studio ab. Wir haben dann mal einfach so gefragt, ob
sie etwas beisteuern wollen und wie das Resultat zeigt, hatten sie nichts
dagegen! Gerade die Keyboards geben den Intros/Outros “The Great Days of
Vengeance" und "Rest" eine Dimension, die sie sonst nie erreicht hätten. Daß die
ganzen Aktionen ziemlich Spontan verlaufen sind, hört man auch auf der CD, denn
diese Spontanität kommt sehr gut rüber. Ich denke die
Ancient-Musiker finden uns ganz
gut, sonst hätten sie nicht zugesagt.
Ihr habt die Scheibe in Italien aufgenommen, was doch eher ungewöhnlich ist. Wie kam es dazu, ist das Studio schon bekannter?
Allessandro
ist ein sehr talentierter Mann, er hat ein erstklassiges Gehör für einen guten
Sound. Wir kennen ihn schon seit Jahren, deshalb fiel die Wahl auch auf ihn. Er
enttäuschte uns nicht, also machten wir seither alle Aufnahmen bei ihm, und
waren immer zufrieden. Es herrschen ein bisschen chaotische Verhältnisse da
unten, aber solange das Resultat stimmt, ist das sekundär. Mittlerweile gehen
auch manche andere Bands zu ihm, er macht aber auch Aufnahmen für klassische
Quartette etc.
Wie seid ihr auf die Idee gekommen die Scheibe in den USA in 2 verschiedenen Studios mixen und mastern zu lassen? Sind das Referenzstudios und war das nicht schweineteuer?
Preislich fragst du am besten Lifeforce, die
haben uns da unter die Arme gegriffen...teuer ist es eh nur im relativen
Vergleich. Wenn du die Stundenansätze vergleichst, dann ja. Aber wenn du das
Resultat hörst und guckst, wie lange das insgesamt gedauert hat, dann
relativiert sich das gewaltig. Wir haben das schon bei ’Golem’ so gemacht, und
auch bei ’Martyr’s Melodies’. Der Grund, sich das zu überlegen, waren die
Probleme die wir bei unserer alten Band
Mine immer hatten. Wir hatten gute Aufnahmen und dann ist irgendwas "dumm
gelaufen" beim Mastering und schon musst du den Regler nach oben drehen, um ne
anständige
Lautstärke
zu haben. Das wollten wir auf keinen Fall wieder haben. Also haben wir die
ganzen Kosten ausgerechnet und diese Entscheidung gefällt. Im Trax-East haben
schon viele Hardcore Acts aufgenommen und gemischt – zum Beispiel waren
Dillinger Escape Plan, Hatebreed
und Buried Alive dort. Der Sound
auf deren Platten spricht für sich. Bei West-West-Side (wo wir gemastert haben)
waren noch ne ganze Horde weiterer Bands wie
Earth Crisis, Sworn Enemy, Sepultura
oder Shadow’s Fall...
Woher stammt die Idee für das optisch sehr schöne Booklet, mit all den alten Bildern und der guten Atmosphäre? Was wollt ihr damit ausdrücken?
Wir haben unserem Designer Frans Mettes freie
Hand gelassen. Wir haben ihn kennen gelernt, weil er mal in unser Gästebuch
geschrieben hat. Er mokierte sich über die Seite, und meinte er könne das viel
besser. Tja, und das konnte er dann auch tatsächlich. Wir haben ihm also die
Texte vorgelegt, das inhaltliche Konzept erklärt und er ist einer der Künstler,
die deine Visionen sehen können. Diese alten Bilder und die Arrangements hat er
selber gemacht...wir mußten nur
noch ja oder nein dazu sagen. Ich bin nach wie
vor
der
Meinung, wir hätten das Booklet ohne Text lassen können, nur gefüllt mit diesen
wundervollen, stimmigen Collagen und Bildern.
Der Titel ’Great Days Of Vengeance’ spricht auf das jüngste Gericht an, jedoch daß dieses nicht von irgendeiner Gottheit, sondern von der Natur selbst an der Menschheit verübt wird. Diese Vergänglichkeit unserer langen Kultur der Zerstörung hat Frans vortrefflich eingefangen, sowohl bei der Auswahl der Bilder, als auch mit den Farben.
Wollt ihr ein wenig hinter die Fassade eurer Lyrics blicken? Was steckt hinter den vieldeutigen Texten von ’Devon’, ’The Vulcano Effect’, ’Sinner From Birth’ und ’Great Days Of Vengeance’?
Diese Texte sind Teil des Gesamtkonzeptes dem auch das gesamte Artwork folgt. Wie gerade angedeutet geht es darum, daß wir die Erde mißbrauchen und ausbeuten, als ob wir eine zweite in der Hinterhand hätten. "Devon" dreht sich dabei um die allmähliche Übernahme unserer Existenz durch Technologie. Wo wir früher noch Zeit hatten, Briefe zu schreiben kommen nun E-Mails, wo früher noch am Tisch gesessen und geredet wurde läuft heute der Fernseher. Unser Essen kommt fertig aus der Packung, unsere Umwelt interessiert uns nur wenn es dabei Tote gibt. Der Bezug zur Natur wird immer kleiner, irgendwann brauchen wir sie gar nicht mehr – doch diese Annahme ist falsch, denn die Natur ist es, die uns nicht braucht. Was kommt, beschreiben "Vulcano Effect" und "The Great Days Of Vengeance". Dieses zerbrechliche Gefüge wird mit unbarmherziger Härte zurückschlagen, bevor es vollends aus dem Gleichgewicht gerät.
Ist
das Coverbild eigens für euch kreiert worden, oder gab es diese tolle,
schildähnliche Bild schon und es wurde lediglich euer Bandname und der
Albumtitel eingefügt?
Das wäre wieder eine Frage für Frans – wie gesagt, er hatte da freie Hand. Ich vermute aber, daß er das Bild bereits so gefunden hat, den Totenkopf dazu gewählt hat und nachher noch die Schrift eingefügt hat. Es würde mich aber nicht wundern, wenn er das eine oder andere Detail selbst kreiert hat. Seine Spezialität liegt im Gesamteindruck, den er durch das Zusammenfügen der einzelnen Komponenten erreicht.
Auf der letzten Seite des Booklets befindet sich ein Ornament, das mit ‚The Final War’ beschriftet ist. Worum geht es da?
Das bezieht sich wieder auf das erwähnte jüngste Gericht von Mutter Natur. Ich denke wir haben genügend Warnungen erhalten, irgendwann ist die Zeit der Warnungen vorbei...
Ihr habt auf eurer ’Martyr´s Melodies’ EP einen Song von UNBROKEN gecovert. Spielt ihr noch weitere Covers und wie wäre es mal mit einer kompletten Cover-CD? Welche Songs düften darauf auf keinen Fall fehlen?
Tja,
da müßten wir uns endlich mal entscheiden können, welche Covers wir spielen
wollen. Die Meinungen gehen da immer auseinander. Der
Unbroken-Song ist das erste und
seither einzige Cover, das wir gemacht haben. Von mir aus würden wir viel mehr
machen... Eine CD nur mit Covers fände ich aber etwas verfrüht, aber vielleicht
als Gag ganz gut. Wenn ich nur schon an die Diskussionen denke, die bei der
Songauswahl entstehen würden...oh Mann! Wir wollten mal jeder einen Song
auswählen und der sollte gecovert werden. Der erste Vorschlag (meiner) war
Morbid Angels "Chapel Of Ghouls",
und... ja du kannst dir’s denken…es kam nicht dazu, hahaha!
Schade!
Ihr pendelt musikalisch eindeutig zwischen Metal und HC hin und her und stammt ganz offensichtlich eher aus der HC-Community. In wieweit seht ihr beide Szenen mittlerweile angenähert und welcher Seite fühlt ihr euch mehr zugehörig?
Wir möchten uns für keine der beiden entscheiden, da uns jede Szene zusagt, aber auch jede Dinge repräsentiert, die uns gegen den Strich gehen. Wir hören alle Hardcore und Metal, wobei Fedi am meisten HC hört und ich am meisten Metal. Als Pendeln würde ich das nicht beschreiben, da wir einen ziemlich klar definierten Weg zwischen diesen Szenen gehen. Diese haben sich in dem Sinne angenähert, dass es mittlerweile eine eigene Größe geworden ist, welche die Schnittmenge aus Hardcore und Metal repräsentiert. Es gibt Unmengen an Bands, die sich wie wir dazwischen bewegen und ich denke der Erfolg gibt uns und ihnen Recht. Im Moment sieht es zwar noch so aus, daß unser Publikum mehrheitlich aus dem Hardcore-Sektor kommt, aber wir hatten auch schon Shows, bei denen es mehr Metaller gehabt hat.
Was meint ihr warum viele eurer HC-Kollegen ständig preisgeben und plakativ darstellen müssen, dass sie Vegan oder Straight Edge sind und allen anderen versuchen ihre Einstellung aufzudrängen?
Ich
finde daran im Grunde nichts schlechtes, wenn die Leute aus Überzeugung vegan
oder straight sind, und für diesen Lebensweg auch einstehen. Natürlich sind da
viele drunter, die in einem Jahr nichts mehr davon wissen wollen, und das kann
nerven. Bei vielen ist es einfach eine Phase in ihrer Entwicklung – übrigens
genauso wie die Leute, die sich gnadenlos den Kopf zusaufen und gewonnen hat wer
nicht kotzen muss. Diese Phase hatte ich auch, aber dann kam ich in Kontakt mit
Straight Edge und habe eine wichtige Entscheidung gefällt, die ich immer noch
lebe. Ich bin jedoch, ungeachtet der Umstände, dagegen, dass man versucht, seine
eigenen Entscheidungen andern aufzuzwingen oder diese dauernd predigt – damit
erreicht man nichts. Deshalb habe ich große Achtung vor Leuten wie manche der
HSB-Jungs, die ihr Überzeugung betreffend Veganismus einfach leben und z.B.
durch ein Shirt mit entsprechender Message demonstrieren.
Dein Kommentar zu folgenden Bands:
- AT THE GATES
Wenn es The Haunted nicht gäbe, würden wir denen wohl immer noch nachweinen. Ich persönlich ziehe aber immer noch At The Gates vor.
-
SHADOWS FALL
Habe die Jungs gerade erst live gesehen und es ist erstaunlich, wie die sich weiterentwickelt haben. Wenn man das mit ihren ersten Releases auf diversen HC-Labels vergleicht.
-
STAMPIN´ GROUND
Fällt mir nicht allzu viel dazu ein. Anders gesagt, es gab doch noch ne band names Stompin’ Ground, und ich will da nichts verwechseln.
- NILE
Wohl die mit Abstand beste Death Metal Band im Moment, nicht nur was die Musik angeht. Die letzten Releases haben die Messlatte im brutalen Metal verdammt hoch geschraubt. Und wenn man die Jungs dann noch live sieht und sie jeden ton wie auf platte nachspielen...tja, da geht man wohl wieder back to the bongos.
- CELTIC FROST
Die Schweizer Metal-Götter. Kriegen immer noch zu wenig Credits für ihre alten Scheiben, die viele der aktuellen Black Metaller beeinflußt haben. (Naja, wenn man Black Metal Bands befragt, dann hört man immer nur die Einflußbands CELTIC FROST, HELLHAMMER, BATHORY und VENOM – Hage)
- SICK OF IT ALL
Die Iron Maiden des Hardcore.
-
SYSTEM OF A DOWN
Meine Meinung nach komplett überbewertet.
- M.O.D.
Fand ich nie so "gut" wie SOD; die waren irgendwo noch lustig und machten guten Crossover Mosh, aber M.O.D.? Hab ich mir nie wirklich reingezogen.
- CORONER
Komplett unterbewertet!
- GURD
Lustigerweise wurden wir schon ein paar mal mit ihnen verglichen, ich kann aber beim besten willen nicht nachvollziehen, wo man da die Gemeinsamkeiten rausgehört hat!? (Naja, rausgehört vielleicht nicht, aber immerhin sind GURD genau wie ihr Schweizer, hahaha – Hage)
Ihr
seid neben CALIBAN und HEAVEN SHALL BURN eine der drei Kronen des kultigen
Lifeforce-Labels. Seid ihr gut befreundet, oder existiert da eine gewisse
Rivalität?
Nein, davon kriege ich nichts mit. Es mag zwar so sein, daß sich ein paar angefressene die Münder zerreißen mögen, welche Band nun die bessere ist oder wie auch immer, aber die haben eh nichts von Hardcore verstanden. Außerdem sind wir bei weitem nicht so groß wie HSB oder gar Caliban. Es ist doch vielmehr so, dass deren Erfolg für uns Türen öffnet. Und wenn man’s musikalisch anschaut klingt jede Band ganz eigen.
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Das ist natürlich richtig!
Zum Abschluß darfst du noch verraten, mit welchen 4 Bands ihr gerne auf eine Package-Tour gehen würdet (alles ist möglich)?
Ok, dies ist wieder meine Meinung (ich versuche objektiv zu sein) (wie soll das gehen, wenn’s deine Meinung ist??? – Hage). Auf jeden Fall the Haunted, da unsere Musik auch deren Fans interessieren könnte, dann wären da noch Trivium, eine neue viel versprechende Band auf Lifeforce. Dann natürlich Heaven Shall Burn weil wir das schon lange mal machen wollten, und dann würde ich noch Despise aus der Schweiz mitnehmen, weil die Arschtreten ohne Ende.
Hage
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Homepage:
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Line-Up:


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Discography:
's/t'-MCD (1998,
Infinite Records)
Song auf 'Join The Teamplayer'-Compilation (1999, Join The Teamplayer Records)
'War Anthems'-7" (1999, Join The Teamplayer, Natural High Empire)
'Golem' CD/ LP (2000, Ferret/ Lifeforce)
Song auf 'On Top Of Life' Swiss Hardcore Compilation (2001)
'Martyr´s Melodies'-7" (2001, Life Recordings)
'Martyr´s Melodies'-MCD (2002, Lifeforce)
'Great Days Of Vengeance'-CD (2003, Lifeforce)
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