AMORPHIS (Januar 2006)


 

 

AMORPHIS zählt zu der Sorte Bands, die in ihrem umfangreichen Backkatalog eine weite Musik- und Stil Auswahl haben. Während viele Fans der Finnen deren Death Metal Tage hinterher weinen, gibt es auch viele Anhänger, die ihre folkigen und ruhigeren aktuellen Scheiben bevorzugen. Das neue Album "Eclipse" wird beide Parteien sehr glücklich machen, da mit dem neuen Sänger Tomi nicht nur frische Energie in die Band kam, sondern auch die Growls wieder aus der Mottenkiste gekramt wurde. Gitarrist und Gründer Esa Holopainen zeigt sich sehr glücklich darüber...

 

Hi Esa, lass mich dir zu „Eclipse“, eurem neuen Album gratulieren. Es gefällt mir verdammt gut. Mir scheint, als wenn wir es hier mit einer komplett runderneuerten Band zu tun haben, da ihr viel frischer als bei den letzten Alben klingt.

 

Danke für dein Lob. Nun ja, es gibt schon viel neue Dinge auf dem Album, viel neue Elemente, aber auch viel Ereignisse, die im letzten Jahr passiert sind. Das größte davon ist unser neuer Sänger Tomi und seine Stimme auf dem neuen Album. Er war ein erheblicher Einfluss auf das Songwriting und wie die Songs im Endeffekt ausgefallen sind. Er ist ein großer Fan der alten AMORPHIS Sachen und wollte die Growls wieder mehr in den Vordergrund mit einbeziehen, was für uns ok war. Wir haben im deswegen völlig freie Hand gelassen, was die Gesangslinien betrifft. Er konnte kommen mit was er wollte, er durfte es tun. Deswegen haben wir unsere Musik auch in eine etwas härtere Richtung bewegt, da wir uns auch seinem Gesang anpassen wollten, weswegen letztendlich die Songs so ausgefallen sind, wie man sie nun auf „Eclipse“ vorfindet.

 

Habt ihr Angst davor wie die Fans und die Presse das neue Album aufnehmen werden, da ja mit Tomi ein neuer Sänger mit am Start ist?

 

Hm, nein, eigentlich nicht. Es kümmert uns nicht wirklich. Wir haben große Erwartungen in Tomi gesteckt die er aber alle erfüllt hat. Ich erinnere mich noch wie es war als er damals in den Proberaum kam und feststand er würde unser neuer Sänger sein. Die US-Tour mit ihm hat ihn letztendlich fest in der Band integriert. Zwar waren wir uns schon während den Proben zur Tour sicher, dass er unser Mann sein würde, da er die alten Songs wirklich sehr beeindruckend vortrug. Aber letztendlich hat sich auf der Tour bestätigt, dass er auch ein sehr netter Kerl ist, als wir ihn richtig kennen lernten. Mittlerweile ist er ja auch schon 1 Jahr bei AMORPHIS, musikalisch wie auch persönlich. Es ist wichtig, dass alle auf einem Level sind, mal abgesehen von einer guten Stimme. Wir  haben die Reaktionen gesehen, wie die Fans bei den Liveshows mit ihm auf ihn reagiert haben und die waren großartig und so wird es, denke ich, letztendlich auch bei „Eclipse“ sein. Klar, seine Stimme unterscheidet sich schon stark von Pasi´s. Aber ich weiß, dass er einen riesigen Beitrag zur neuen Platte abgeliefert hat. Es ist ein Riesenunterschied von „Far from the Sun“ zu „Eclipse“ vor allem was den Gesang anbelangt. Es ist ein so viel besseres Album als das letzte, weswegen ich mir da keine Sorgen mache.

 

Da hast du recht, „Eclipse“ klingt um einiges besser als „Far from the Sun“, vor allem da ihr viel enthusiastischer und spielfreudiger klingt, wie man es bei euren Frühwerken gewohnt ward.

 

Richtig. Der Hauptgrund dafür ist wie gesagt Tomi, sein Gesang und das was er der Band gegeben hat. Das haben wir zurück gegeben. Wir sind nach wie vor eine Heavy Metal Band und haben auch einen ordentlichen Backkatalog, bei dem wir auch sehr stolz auf unsere alten Alben sind. Deswegen war es für uns auch kein Problem, als Tomi mit der Idee kam Growls wieder mit ins Spiel zu bringen. Ich muss dir ehrlich sagen, ich weiß nicht ob „Eclipse“ so geklungen hätte, wenn er nicht zu uns in die Band gekommen wäre. Ich glaube es wäre um einiges anders ausgefallen. Aber gerade diese neuen Elemente hat uns wieder eine Menge neue Energie und Ideen gegeben, die wir allesamt in „Eclipse gesteckt haben. Ich bin sehr glücklich damit wie das Album ausgefallen ist und finde, dass es sogar eines der besten ist, dass wir je gemacht haben.

 

Ich finde es zudem auch um einiges folk-lastiger als die letzten Alben…

 

Hm, das mag vielleicht daran liegen, das es um einiges themenbezogener ist als die letzten Alben, das wieder einmal auf der Kalevala (traditionelles, finnisches Nationalepos mit Sagen, ähnlich der Edda – Anm.d.Verf.) basiert. Du hast recht, dass wir auf „Eclipse“ wieder deutlich folk-orientierter klingen. Beim letzten Album und bei „Am Universum“ haben wir versucht orientalische Einflüsse in den Songs zu verarbeiten. Auch wenn ich diese Melodien auf den beiden Alben sehr mag, wollten wir bei „Eclipse“ wieder etwas anderes tun und die Songs sozusagen primitiver und fokus-orientierter gestalten, weswegen sie letztendlich deutlich Folk-orientierter ausgefallen sind, da es auch zum Thema passen sollte.

 

Weswegen seid ihr wieder zur „Kalevala“ zurückgekehrt. Wolltet ihr damit die Verbindung zu den alten Alben wieder herstellen?

 

Äh, der Hauptgrund weswegen wir die Themen der „Kalevala“ wieder aufgegriffen haben war der, dass Pasi früher die meisten Texte geschrieben hatte und als er die Band verließ haben wir uns natürlich überlegt, wer dies nun tun würde, in welche Richtung die Texte gehen sollten. Dann sind wir auf die Idee gekommen, wieder die Kalevala ins Spiel zu bringen. Die Idee hatten wir eigentlich schon vor 3 Jahren, als uns ein finnischer Regisseur namens Pekka Lehto fragte, ob wir einen Soundtrack zu seinem TV-Film machen möchten, der von der selben Geschichte handelte. Letztendlich hat es leider nicht geklappt, da es an finanziellen Mittel mangelte, weswegen wir schließlich auch die Idee verworfen haben. Bis heute, wo wir sie wieder aufgegriffen haben. Wir wollten ein starkes Konzeptalbum erarbeiten mit vielen Emotionen, mehr Aggression und vielen verschiedenen Stimmungen. Wenn ich „Eclipse“ irgendwo hin packen müsste, würde ich es von allen Alben zwischen „Elegy“ und „Tuonela“ stecken, da es meiner Meinung nach wie eine Mischung aus beiden klingt.

 

Soviel ich weiß ist ja „Tuonela“ dein Lieblingsalbum von euch, richtig?

 

Oh ja, es ist das Album wo Pasi zum ersten mal voll involviert war. Zwar ist er auch auf „Elegy“ zu hören, aber da kam er erst dazu, als das Album schon komplett eingespielt war und musste nur noch seinen Gesang dazu aufnehmen. Bei „Tuonela“ war er aber von Anfang an dabei. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Wir hatten ein wirklich gutes Gefühl damals, als wir die Songs geschrieben haben. Im Endeffekt ist es ein sehr düsteres Album mit sehr guten Melodien geworden. Es hat die Songs, mit denen ich noch am glücklichsten bin.

 

Was kannst du uns eigentlich genau über die Konzeptstory berichten? Ein Konzept basierend auf der Kalevala klingt ja im vorhinein schon verdammt interessant!

 

Hahaha, danke für dein Lob! Wie gesagt basiert das komplette Album auf der Kalevala. Das Buch ist mit der finnischen Geschichte sehr stark verwoben. Die Geschichte hier erzählt von einem Mann namens Kullervo. Die Version auf „Eclipse“ basiert dabei auf der Version von dem finnischen Autor Paavo Haavikko, die in den 70er Jahren von Anselm Hollo übersetzt wurden. Als wir die Erlaubnis von Paavo Haavikko erhalten haben, begannen wir sofort die Texte zu der Musik zu arrangieren. Allerdings war dies oft schwerer als anfangs vermutet, da es oft sehr lange Textzeilen gab, die wir aber nicht kürzen wollten, da sie sonst an Bedeutung verloren hätten. Deswegen war es letztendlich viel Arbeit die Texte so zu arrangieren, dass sie auch zu unseren Songs passten. Das Endresultat ist aber sehr gut ausgefallen und wir sind auch sehr stolz darauf, dass wir das Gedicht von Paavo Haavikko verwenden durften, der in Finnland sehr angesehen für seine Arbeiten ist.

 

Von was handelt eigentlich „House of Sleep“?

 

Es handelt von diesem Mann namens Kullervo und dem Haus in dem er schläft. In diesem Haus ist er auch aufgewachsen. In dem Song zeigen wir seine Gefühle, die er mit diesem Haus verbindet. Er ist als Sklave groß geworden und hat auch fast seine ganze Familie verloren. Zum Schluss verbrennt er das Haus und tötet sich auch selbst. Eine wirklich traurige Geschichte. Typisch finnisch, hahaha.

 

Hahaha, das stimmt. Aber mir scheint, ihr habt viel Feuer auf dem Album. Das „House of Sleep“ brennt, dann die Titel wie „Born from Fire“ und „The God of Fire“…

 

Oh ja, hahaha. Perkele ist übrigens ein finnisches Fluchwort, das sehr oft verwendet wird…

 

So in etwa wie „Fuck“

 

Na ja nicht vielleicht wie „fuck“… hahaha, es ist schon wie „Fuck“, hahaha, aber… es ist ein wirklich starkes Wort in Finnland. Es ist ein sehr altes Wort, es ist einfach „Perkele“, es hat eine eigene Bedeutung. Der Ursprung der Bedeutung ist „Teufel“, eben der Gott des Feuers. Ein wirklich altes Wort. Es ist eines der ältestes Fuckworte in Finnland, das aber auch Teufel bedeutet oder eben der Gott des Feuers.

 

Mir scheint es als wenn der Song wie auch der Titel sehr stark und gewaltig ausgefallen ist…

 

Ja das stimmt, der Song ist wirklich sehr stark. Er orientiert sich dabei an dem Text und ist emotional sehr brutal ausgefallen. „Perkele“ ist einer der härtesten Songs auf dem Album geworden.

 

Wolltet ihr bewusst eure stilistische Range wieder etwas mehr ausweiten?

 

Ja. Unser Hauptziel für das neue Album war es, mehr Abwechslung und verschiedene Elemente darauf zu haben, sowohl textlich als auch musikalisch. Wir haben viele Songs, die sehr aggressiv sind, manche klingen dafür sehr emotional oder dramatisch. Bisher haben wir noch nie gezögert, etwas neues auszuprobieren und neue Elemente in unsere Musik zu integrieren, solange es auch gut klang. Wir hatten bisher viele Ideen unterschiedliche Musikinstrumente einzusetzen. Allerdings muss man da auch sehr aufpassen, den die Linie zwischen gut und furchtbar ist sehr dünn. Hier hat aber beides funktioniert und sowohl die brutalen als auch die emotionalen Parts ergänzen sich wunderbar in der Musik. Es beschreibt auch sehr gut die Gefühle der Story. Es ist wie ein Ying und Yang.

 

Ich muss ja zugeben, dass ich ein sehr großer Fan von eurem Debutalbum „The Karelian Isthmus“ bin…

 

Wirklich? Großartig, danke dir, das freut mich wirklich…

 

Meiner Meinung nach ist es eines der besten Death Metal Alben überhaupt (eifrige Leser unserer Playlist dürften schon bemerkt haben, dass diese Scheibe dort regelmäßig bei mir auftaucht - SasH)… Seit dem Tag als ich die Scheibe zum ersten Mal hörte habe ich einige Fragen dazu…

 

Ok, schieß los!

 

Es bezieht sich auf den Song „Exile of the Sons of Uisliu“. Zuerst: Wo ist „Uisliu“ und wer ist „Noisiu“, um den es scheinbar in dem Song geht?

 

Ah… Das ist,… Jesus, der Song ist so alt, ich kann mich fast nicht mehr daran erinnern, hahaha. Uisliu ist ein Platz und der Song ist eine alte Geschichte über die Brüder die dort lebten. Sie,… Man, deine Frage geht aber wirklich arg weit zurück hahaha…

 

Jip, sie ist ja auch schon über 13 Jahre alt, hehehe.

 

Hahaha, ich verstehe. Der Song basiert auf einer alten irischen Geschichte. Es ist auch eine tragische Geschichte über Noisiu.

 

Aha,… irisch. Ihr aber dennoch damals schon von der Kalevala beeinflusst, richtig?

 

Ja, das ging damals los. Damals interessierten wir uns generell sehr stark für andere Mythen und Sagen, vor allem eben für die Kalevala. Kalevala ist ein Buch, dass man in Finnland bereits in der Schule vorgesetzt bekommt, weswegen es für manche vielleicht auch langweilig sein mag. Aber vor allem zeigt das Buch die Wurzeln des finnischen Volkes, die alten Traditionen die es gab, bevor die Religion kam. Es ist deswegen sehr interessant zu erfahren, wie es früher war und die Leute damals lebten. Zudem hat es viele sehr interessante Geschichten. Viele vergleiche es oft mit der Odysee, wie es sie in Griechenland gibt. Auch wenn es zeigt, wie damals die Leute lebten, ist ein Teil davon sicherlich pure Erfindung.

 

Lass uns nun aber wieder zurück in die Gegenwart kommen. Eigentlich besser gesagt, in die Zukunft: Wird es eine Tour geben?

 

Oh ja, wird es. Wir werden im März mit einer kleinen Tour hier in Finnland anfangen. Im Moment arbeiten wir daran danach eine Tour durch Europa zu buchen, bevor es dann mit den Sommerfestivals los geht. Allerdings müssen wir noch abwarten, was sich alles ergibt, da noch nichts bestätigt ist und wir alle noch sehr stark in den Planungen stecken.

 

Ich war ja überglücklich, als ihr 2003 beim Summer Breeze „Grails Mysteries“ gespielt habt…

 

Wirklich?

 

Ich lag auf den Knien vor Freude….

 

Hahaha, das ist ja wirklich cool! Mittlerweile spielen wir übrigens auch wieder "Signs from the North Side“…

 

Echt? Cool! Wie stehen dann die Chancen, dass ihr demnächst auch mal wieder „Exile of the Sons of Uisliu“ spielen werdet??

 

Hahaha, verstehe. Daher weht der Wind, hahaha. Kann ich dir aber nicht beantworten, da wir den Song seit Jahren nicht mehr gespielt haben. Aber wir hatten ihn auch später noch auf unseren Setlists. Der Song war übrigens damals auch mein Lieblingssong, als das Album raus kam.

 

Wenn wir es gerade von „Live“ haben: Wäre es nicht mal an der Zeit für AMORPHIS eine Live-DVD zu veröffentlichen?

 

Oh ja, darüber haben wir uns schon mit Nuclear Blast unterhalten. Wir haben darüber geredet einige Shows für eine mögliche DVD aufzunehmen. Mittlerweile ist das realistischer als früher, da wir nun ein viel abwechslungsreicheres Set zusammen stellen können, mit Songs aus über 15 Jahren. Zudem haben wir auch schon genug Bonusmaterial in unseren Archiven, das wir verwenden könnten. Wenn wir aber eine DVD machen, soll es auch was richtiges werden und nicht nur eine Show die mit einer Kamera gefilmt und auf DVD gepresst wird und die Leute sehen, wie die Band am saufen und am rumkotzen ist. Ich bin aber zuversichtlich, da wir auf der kommenden Tour mit einer coolen Setlist spielen werden, weswegen es jetzt die richtige Zeit wäre, eine DVD aufzunehmen.

 

Na, da bin ich aber mal gespannt.

Mittlerweile seid ihr ja wieder bei Nuclear Blast gelandet. Virgin war also scheinbar doch nicht das richtige für euch…

 

Kann man so sagen. Zwar haben sie uns viel Geld geboten, sogar im voraus, aber das ist letztendlich nicht alles. Ich verstehe es wirklich nicht, dass man viel Geld für eine Band und ein Album ausgibt, es dann aber letztendlich nicht promotet. Das war es was nämlich schließlich nicht klappte, denn wir haben kaum Werbung für „Far from the Sun“ erhalten. Manche haben ja nicht mal mitbekommen, dass die Scheibe veröffentlicht war. Eigentlich haben wir unter der Zusammenarbeit mit einem Majorlabel schon etwas anderes verstanden…

 

Aber bei Nuclear Blast seid ihr nun glücklich?

 

Auf alle Fälle! Zwar können sie uns nicht die gleichen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, aber dafür bekommen wir hier eine sehr gute Promotion für das neue Album, was uns letztendlich wichtiger ist. Im Moment schaut die Zukunft für AMORPHIS auf alle Fälle besser aus, als zu Zeiten von „Far from the Sun“!

 

Die Sache mit „Exile of the Sons oof Uisliu“ geht mir jetzt aber nicht mehr aus dem Kopf. Du hast ja gesagt, dass das dein Lieblingssong war…

 

Hahaha… Ja, das war er und ist es auch immer noch. Ich mag diesen Song wirklich sehr,…

 

Wenn du nun von jedem Album einen Song aussuchen müsstest, welchen würdet du jeweils wählen?

 

Ho… das ist gut… mh… wie gesagt, würde ich „Exile of the Sons of Uisliu“ vom ersten Album wählen. Von der „Tales from the 1000 Lakes“ würde ich „Magic and Mayhem“ nehmen. Von der „Elegy“ Platte würde ich nehmen… mh… ja, ich würde den Titeltrack nehmen, das Stück mag ich sehr, auch wenn wir es schon lange nicht mehr gespielt haben. Oh, nein, doch nicht, ich würde doch lieber „On Rich and Poor“ nehmen, das ist besser. Bei „Tuonela“ wäre es „Summer´s End“ und bei „Am Universum“ das Stück „Alone“. Hm, bei „Far from the Sun“ würde ich nehmen,… haaa….hm, welchen Song würde ich nehmen? Hm, das letzte Stück, „Smithereens“.

 

Und vom neuen Album?

 

Vom neuen Album? Das ist schwierig zu sagen, da wir es erst fertig gestellt haben, und ich eigentlich alle Songs sehr mag. Wenn, dann wären es eher 2 Songs, die ich besonders mag. Das wären „Leaves Scar“ und „The Smoke“.

 

„The Smoke“?

 

Ja…

 

Der Song scheint ja auch einige Prog Rock Einflüsse zu haben.

 

Oh ja, die hat er!

„Leaves Scar“ ist ein eher epischer Song, der mich sogar ein wenig an BATHORY erinnert. Er ist anfangs sehr primitiv und roh, bevor er dann erst richtig los geht. Hier gefällt mir vor allem der Refrain sehr. „The Smoke“ ist hingegen um einiges emotionaler. Hier gefällt mir vor allem das Feeling des gesamten Songs sehr. Der Gesang bildet eine gute Harmonie zwischen dem brutalen und dem gefühlvollen, weswegen mir auch dieser Song sehr gut gefällt?

 

Hast du abschließend noch irgendwelche letzten Worte oder Grüße?

 

Grüße? Oh ja,… Ich hoffe, dass den Fans unser neues Album gefallen wird. Wir sind sehr stolz darauf. Es bildet in allen Belangen eine Einheit zum Konzept, sei es von der Musik, über das Artwork bis zu den Texten. Hört es euch mehrmals an bevor ihr ein Urteil bildet. Ich hoffe, dass wir uns auch auf Tour sehen werden. Ich kann euch versprechen, dass unsere Shows in den Arsch treten werden mit unserem neuen Sänger Tomi und auch mit der Setlist.

Abschließend möchte ich dir für dieses Interview danken, auch wenn du mich einige Male wirklich ins Grübeln gebracht hast, hahaha.

 

Keine Ursache, jederzeit wieder, hehehe.

 

Interview & Layout: SasH

 

Offizielle Homepage:

 

 

 

www.

.net

   

 

Die Band:

 

Tomi Joutsen - Vocals
Esa Holopainen - Guitar
Tomi Koivusaari - Guitar
Niclas Etelävuori - Bass
Santeri Kallio - Keyboards
Jan Rechberger - Drums
 

Die Diskografie:

 

Amorphis The Karelian Ishtmus Privilege of Evil
Single - 1991 Album - 1992 EP - 1993
Tales from the 1000 Lakes Black Winter Day Elegy
Album - 1994 EP - 1994 Album - 1996
My Kantele Tuonela Divinity
EP - 1997 Album - 1999 Single - 1999
Story - 10th Anniversary Am Universum Alone
Best of - 2000 Album - 2001 Single - 2001
Far from the Sun Day of your Beliefs Evil inside
Album - 2003 Single - 2003 Single - 2003
Chapters House of Sleep Eclipse
Best of - 2003 Single - 2006 Album - 2006

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